
Hypnointegrative
tiefenpsychologische Therapie
nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft
für Therapeutische Hypnose
und Hypnoseforschung e.V.
(GTH)
Der Bewusstseinszustand der Hypnose lässt
sich hirnphysiologisch mit dem EEG und der Quantengehirnmessung
nachweisen und wird heute gern als der „dritte Bewusstseinszustand“
(neben Schlaf- und Wachzustand) apostrophiert.
Er ist eine alltägliche Erfahrung. Charakteristisch für
diesen Bewusstseinszustand der Hypnose ist, dass unsere bewusste
Aufmerksamkeit von irgendetwas weitgehend absorbiert und dafür
ein Teil unserer Wahrnehmung, wie auch unserer Handlungen, vom
Bewusstsein abgespalten und unbewusst registriert bzw. durchgeführt
wird.
Immer, wenn der Mensch etwas nicht mit bewusster Aufmerksamkeit
tut, ist er also in Hypnose bzw., um ein anderes, aber gleichbedeutendes
Wort zu nehmen, in Trance.
Jedermann befindet
sich bei allen Handlungen, in denen er so geübt ist, dass
er sie praktisch im Schlaf
erledigen
kann, in Trance. Am bekanntesten sind vermutlich Trancephänomene
beim Stricken oder bei längerem Autofahren auf der Autobahn,
wie auch, wenn ein Film oder ein Buch die Außenwelt vergessen
lässt.
Es gehört zu den nachgewiesenen physiologischen Eigenheiten
des Hypnosezustandes, dass er stammesgeschichtlich alte Hirnbereiche,
die eng mit den vegetativen Zentren unseres Lebens verbunden sind,
aktiviert.
Das lässt ahnen, in welchem Umfang und in welcher Tiefe dieser
Bewusstseinszustand unsere leibseelische Existenz erfahrbar und
beeinflussbar machen kann. 
In Hypnose kann
ein Zugang zu verschütteten und verdrängten Erinnerungen
gefunden, Konflikte, seelische Fehlentwicklungen und Defizite
aufgespürt
und so in ihren Zusammenhängen und damit der therapeutischen
Bearbeitung zugänglich gemacht werden. Die Ursachen, die
hinter so manchem „Fehlverhalten“ stehen, sind dann
erkennbar.
Schließlich
wird die leib-seelische Wechselbeziehung bewusst, die zur Somatisierung
(Verkörperlichung) seelischer Belastungen und damit zu den
gefürchteten, weil oft therapieresistenten, psychosomatischen
Krankheiten führt. Unbewusste Ursachen von Erkrankungen verdeutlichen
sich und werden aufgearbeitet.
Die therapeutische
Zielsetzung liegt vor allem auf der Selbsterkenntnis und der gesunden,
kreativen Selbst- (Nach-) Entwicklung.
Förderlich
für eine gute medizinische Hypnose sind vor allem Intelligenz,
Phantasie, Konzentrationsfähigkeit, Vertrauen und die Bereitschaft
zur Mitarbeit.
Bei dieser Art
therapeutisch - medizinischen Hypnose werden keine Geheimnisse
„gebeichtet“, da der Patient nicht bewusstlos ist
und daher immer weiß, was er sagt. Eine eigene Kontrollinstanz
ist somit ständig gewährleistet.
Einige Anwendungsbeispiele
der Therapie in Hypnose sind: seelische Störungen (z.B. Ängste,
Zwänge, Fehlverhalten), funktionelle Störungen (z.B.
Sprachprobleme, sexuelle Störungen usw.), Suchtkrankheiten
(z.B. Adipositas, Alkohol-, Drogen- Fernseh-, Nikotin-, Spielsucht
usw.), psychosomatische Erkrankungen (z.B. Hautkrankheiten, Allergien,
Erkrankungen des Immunsystems, Magen– / Darmkrankheiten),
Schmerzlinderung (z.B. bei Operationen, chronischen Krankheiten,
Entbindungen)
Aber auch sämtliche organische Vorgänge, wie Drüsenfunktionen,
Herztätigkeit, Blutdruck, Muskel- und Nerventätigkeiten
sind in der Hypnose beeinflussbar - und das ohne Nebenwirkungen.
Bei Krebserkrankungen
bietet sich auch hypnotisches Arbeiten mit Imaginationen und Visualisierungen
nach Dr. O. Carl Simonton an. Mit Hilfe der Vorstellungskraft
des Patienten werden hierbei die körperlichen Genesungsprozesse
und Behandlungs-methoden in ihrer Wirkungsweise tiefgehend unterstützt.
Ziele, für
die es sich zu leben lohnt, die Freude und Erfüllung bringen,
sind vom Patienten formulierbar und werden in die Therapie mit
einbezogen. Gesundes Denken und eine Anknüpfung zur persönlichen
inneren Kraftquelle werden ebenfalls gefördert.
Bei der GTH kommen im
wesentlichen zwei Therapieformen zur Anwendung: